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Enger braucht Flächenmanagement dringender denn je Drucken E-Mail
Sonntag, den 22. Januar 2012 um 16:39 Uhr

CDU-Fraktion sieht nach Schließung der Schleckerfiliale am Barmeierplatz Handlungsbedarf

karsten_glied_aktuellFraktionsvorsitzender Karsten GliedEnger. Die Schließung der Schleckerfiliale am Barmeierplatz nach fast drei Jahrzenten bedauert die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Enger sehr. Der Schlecker am Barmeierplatz war ein wichtiges Element des Einzelhandelsangebots in der Innenstadt. Mit Bedauern nahm die CDU-Fraktion die Nachricht sowie die Gründe der Filialschließung auf. Zum einen ist der Schleckerkonzern durch die am Freitag bekannt gewordene Insolvenz ein Sanierungsfall, auf der anderen Seite war die Frequentierung der Filiale am Barmeierplatz mit Kunden nicht ausreichend.

CDU-Fraktionsvorsitzender Karsten Glied sieht deshalb einmal mehr dringenden Handlungsbedarf bei der Wirtschafts- bzw. Einzelhandelsförderung: „Politik, Verwaltung und der Einzelhandel müssen dringend die Attraktivität der Innenstadt beleben. Wir können Einzelfälle wie die Schleckerinsolvenz nicht verhindern, aber wir sollten besser darauf vorbereitete sein, Leerstand schnell wieder zu füllen. Insbesondere wenn er an unserem zentralen Platz auftritt.“

Mit dem beantragten integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) ist eine mögliche Förderung eines Leerstandsmanagement oder Flächenmanagement gegeben. Durch die darunter verstandene Beauftragung eines externen Beraters bzw. Ansprechpartner zur Optimierung und Förderung der Nutzung von Ladenflächen in der Innenstadt, ließe sich die sinnvolle Nachnutzung erleichtern. Aber auch der Kundenzulauf insgesamt ließe sich durch weniger Leerstände erhöhen."

Die CDU-Fraktion fordert schon seit geraumer Zeit ein solches Flächenmanagement und bekräftigt durch die Schließung der Schleckerfiliale einmal mehr ihre Forderung. Karsten Glied: "Enger ist ein attraktiver Einzelhandelsstandort, wie viele langjährig inhabergeführte Geschäfte zeigen. Leerstände trüben jedoch dieses Bild. Wir hoffen auf eine schnelle Genehmigung für das ISEK und die darin enthaltene Förderung des Flächenmanagements."