CDU Kreisverband Herford
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CDU favorisiert Edelstahl-Lösung fürs Freibad Drucken E-Mail

Fraktion hat Entscheidung getroffen  

VON OLIVER PLÖGER, VLOTHOER ANZEIGER 

Die Vlothoer CDU favorisiert beim Freibad die so genannte "große Lösung", das heißt: beide Becken in Edelstahl sanieren. Das machte Heinz-Friedrich Wattenberg im Anschluss an die jüngste Fraktionssitzung deutlich.

Die Christdemokraten hätten sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, meinte der Fraktionsvorsitzende gestern im Pressegespräch. Rasches Handeln sei aber jetzt notwendig, im Herbst müssten die Arbeiten beginnen. Die Stadtverwaltung habe ihre Hausaufgaben erledigt, die Politik habe genügend Informationen bekommen. Dazu habe auch ein Fragenkatalog der CDU beigetragen.


Das Naturbad, wie ursprünglich ebenfalls vorgeschlagen, lehnen die Christdemokraten ab. Sinnvoll sei es auch, die 600 000 Euro aus dem Konjunkturpakt komplett für das Projekt zu nutzen. Für die CDU sei es jetzt an der Zeit, ein Zeichen zu setzen. Wattenberg mit Blick auf die Bedeutung der Freibad-Zukunft: "Schön wäre auch ein einstimmiger Ratsbeschluss."

Wichtig sei jetzt noch das grüne Licht der Finanzverwaltung. Die Stadtwerke sollen das Freibad von der Stadt Vlotho pachten und dann natürlich für die fehlenden Mittel - noch einmal 600 000 Euro - aufkommen. Ob die Finanzbehörde diesen "Kunstgriff" akzeptiert, ist zur Stunde nicht bekannt, soll aber in den nächsten Tagen mitgeteilt werden. Käme die Verpachtung und die möglichen steuerlichen Erleichterungen nicht zustande, müsste, so Wattenberg, ganz neu gedacht werden.

Lob für Förderverein und Jugendparlament


Lob hatte Wattenberg für den Förderverein parat, der bereits 180 000 Euro in die Sanierung gesteckt hat. "So kreativ ist Ehrenamt." Erstaunlich sei auch, wie sich das neue Vlothoer Jugendparlament in die Thematik einbringe. Hier sprach Wattenberg speziell die vorgeschlagene Beachvolleyball-Anlage an.