Stadtverband Vlotho
Sie sind hier: Home CDU vor Ort Vlotho Aktuelles Für Spielplätze Dampf machen
Für Spielplätze Dampf machen Drucken E-Mail
 

CDU fragt: "Schularbeiten nicht gemacht?" / Stadt wartet auf Ergebnisse der Elternbefragung

spielplatz_mhlenhof_exter.jpg
 

VON OLIVER PLÖGER, VLOTHOER ANZEIGER

Vlotho (va). Wenn es um die Vlothoer Spielplätze geht, drückt die CDU jetzt ordentlich auf die Tube. Sie wartet dringend auf die Ergebnisse der Elternbefragung, die aktuell durch die Stadt angestrengt wird.

Das Problem laut CDU-Fraktionsvorsitzendem Heinz-Friedrich Wattenberg: Die letzte Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend und Sport war für Mai terminiert, wurde aber abgesagt, da, so Wattenberg wörtlich "keine Entscheidungen vorlagen". Genau das können die Christdemokraten nicht nachvollziehen, die befürchten, dass möglicherweise die "Schularbeiten" nicht gemacht worden waren.


"Wir wollten eine Prüfung der Spielmöglichkeiten, Spielgeräte und des Platzzustandes. Auch die Nutzung der Spielplätze selbst sollte hinterfragt werden", so Wattenberg beim Ortstermin am Mühlenhof in Exter.

Zu vermuten sei nun, dass der neue Rat die notwendigen Instandsetzungsarbeiten auf den 22 Vlothoer Spielplätzen mit Geldern aus dem Konjunkturpaket in Angriff nehmen wird. Wattenberg: "Aber nach welchen Kriterien soll entschieden werden?"

Gleichfalls erinnert der Politiker an einen Antrag, der erstmals im Oktober 2008 einstimmig entschieden wurde: Die Verwaltung sollte danach alle Spielplätze überprüfen.

"Eine Analyse hat stattgefunden", entgegnete Dr. Angelika Germ-Wilkiewicz aus dem Schulamt. Und das Ergebnis sollte tatsächlich am 4. Mai präsentiert werden. Beauftragt war Michael Schweiß, damals noch in Diensten der Stadt Vlotho, mittlerweile Bürgermeister in Hille. Seine Aufgaben haben Germ-Wilkiewicz und jetzt auch Peter Weyer - bislang Seniorenbüro - übernommen. Die Sitzung sei aus "unerfindlichen Gründen" ausgefallen, hieß es gestern.

Kinder und Eltern in der Stadt Vlotho sind angeschrieben worden. Ein Fragebogen soll deutlich machen, wie oft Kinderspielplätze besucht werden und ob sie "gut ausgestattet", "ausreichend ausgestattet" oder "schlecht ausgestattet" sind. Ergebnisse liegen noch nicht ausgewertet vor, Kritik gab es aber bereits am Mühlenhof-Spielplatz. "Das könnte man aber auch anders sehen", meinte Wattenberg, der den Platz für "gut ausgestattet" hält. Eventuell werde es auch darum gehen, gar nicht mehr genutzte Plätze zu schließen, bei anderen wiederum zu investieren. Die Befragung schaffe eine Grundlage, von der aus entschieden werden könne.