Die CDU-Fraktion Löhne fordert den Bürgermeister in einem Antrag dazu auf, noch im laufenden Haushaltsjahr eine Haushaltssperre zu initiieren. Die Kämmerin habe unlängst in einer Sitzung deutlich gemacht, wie präker die finanzielle Situation der Stadt Löhne aktuell ist und dass der Haushalt für das Jahr 2018 nicht ohne weitere Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger auskommt. "Steuererhöhungen kommen für uns nicht in Frage. Wir dürfen die Löhnerinnen und Löhner nicht zu weiteren Zahlungen verpflichten. Vielmehr ist es Sache der Verwaltung, einen stabilen Haushalt aufzustellen, der unsere Bürger nicht über Gebühr belastet", macht Fraktionsvorsitzender Florian Dowe deutlich. Ohne konkrete Konsolidierungsmaßnahmen für das anstehende Haushaltsjahr sollen demnach keine weiteren Ausgaben getätigt werden, dies erscheint den Christdemokraten unumgänglich. Seine Fraktion wolle sich allerdings nicht querstellen wenn es um innovative Ideen geht, die dem Haushalt zugute kommen. "Gemeinsam mit unserem Antrag auf Haushaltssperre bieten wir dem Bürgermeister an, eine Arbeitsgemeinschaft zu gründen, um gemeinsam mit allen Akteuren Konsolidierungsmöglichkeiten zu erarbeiten", unterstreicht Dowe.

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