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»Bildung fängt im Kindergarten an« |
CDU-Landtagskandidaten Angela Thiele und Chris Bollenbach besuchen WB-Lokalredaktion
Enger/Spenge (EA). »Ich lese täglich die Rubrik "Einer geht durch die Stadt". Beachtlich, was man in der Stadt so beobachtet«, sagt CDU-Landtagskandidatin Angela Thiele (Wahlkreis Enger) beim Besuch der WB-Lokalredaktion in Enger. Chris Bollenbach (Wahlkreis Spenge) wollte schon immer einmal hinter die Kulissen einer Lokalzeitung blicken. »Spannend, wie immer wieder so viele Seiten gefüllt werden können.« In einem Interview über Privates und die Politik stehen die beiden Redakteurin Kathrin Weege Rede und Antwort.
Welches sind die drei wichtigsten landespolitischen Themen für Sie? Chris Bollenbach: Bildung, Arbeit und Wirtschaft. Bildung muss schon in den Kindergärten anfangen. Das Kinderbildungsgesetz schafft dafür die Grundlagen. Weiter muss es über die Schule gehen. Ziel sind zukünftig bessere Pisa-Ergebnisse.
Angela Thiele: Ja, das sind drei Schwerpunkte. Es ist wichtig, dass wir im Kreis Herford Fachkräfte ansprechen, ausbilden und auch halten. Mit den kommunalen Finanzen sieht es nicht gut aus. In Enger klafft ein fünf Millionen Euro großes Loch im Haushalt. Hier muss sich etwas ändern. Ich denke aber, dass sich die Landesregierung nicht verstecken muss. Vieles hat die Wirtschaftskrise ausgelöst.
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Ralph Brinkhaus steht Afghanistan-Einsatz noch immer kritisch gegenüber |
Zustimmung nur wegen geänderter Strategie
Zum zweiten Mal in dieser Legislaturperiode waren die Abgeordneten des Bundestages am Freitag aufgerufen, in namentlicher Abstimmung über die Fortsetzung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan zu entscheiden. Der direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Gütersloh, Ralph Brinkhaus, hat in einer persönlichen Erklärung deutlich gemacht, dass er der Fortsetzung nur zustimmt, weil die Strategie überarbeitet worden ist. Dem deutschen Engagement in Afghanistan stehe er aber nach wie vor sehr kritisch gegenüber. Sollten trotz neuer Strategie keine Entschärfung der militärischen Auseinandersetzungen, kein Fortschritt bei der politischen Entwicklung und keine Verbesserung der Sicherheitslage eintreten, dann müsse das gesamte Mandat grundsätzlich hinterfragt werden.
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Wirtschaftsexperte Prof. Hans-Werner Sinn referiert auf Einladung der MIT
Von Peter Schelberg
Herford (Herforder Kreisblatt). Der Absturz der Wirtschaft kam rasch und heftig - und der Aufstieg wird mühsam. Aber: »Jetzt fassen wir wieder Tritt«, ist Prof. Dr. Dr. Hans-Werner Sinn überzeugt. Der Präsident des Münchener Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung äußerte sich vor 170 Gästen der CDU-Mittelstandsvereinigung Herford am Dienstagabend vorsichtig optimistisch zur konjunkturellen Entwicklung.
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