CDU-Kreisverband Herford

Kritik an der Dichtheitsprüfung

Mit Unverständnis und harter Kritik reagiert die CDU im Kreis Herford auf die geplante rot-grüne Dichtheitsprüfung. „Im Wahlkampf hatten SPD und Grüne eine bürgerfreundliche Lösung angekündigt. Kurze Zeit später zeigt sich: das waren nur leere Worthülsen. Rot-Grün hat sein Versprechen gebrochen.
Künftig wird jeder Eigenheimbesitzer unter Generalverdacht gestellt. Das ist ideologischer Unsinn und in keiner Weise gerechtfertigt. Vor allem aber kommt es die Bürgerinnen und Bürger teuer zu stehen“, erklärt der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagskandidat Dr. Tim Ostermann. Noch im Wahlkampf hatten Ministerpräsidentin Kraft und ihr grüner Umweltminister Remmel angekündigt, Ein- und Zweifamilienhäuser von der Dichtheitsprüfung auszunehmen. Die Herforder Stadtverbandsvorsitzende Bärbel Müller fordert daher die örtlichen Landtagsabgeordneten der SPD auf, ihre Parteikollegen in Düsseldorf an dieses Versprechen zu erinnern und gegen die jetzigen Pläne vorzugehen: „Es liegt an ihnen, diesen Wortbruch noch zu verhindern und das von Frau Kraft und Herrn Remmel verursachte Chaos zu beenden.“  Sie wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass die fachmännische Untersuchung und Sanierung der Abwasserrohre je nach Grundstücksgröße weit mehr kosten könnte als die von Rot-Grün behaupteten 300 bis 500 Euro.„Klar ist: Abwasserrohre müssen dicht sein. Doch im Gegensatz zu SPD und Grünen stehen wir an der Seite der Eigenheimbesitzer, der Mieter und der vielen Bürgerinitiativen vor Ort“, sagt der Löhner CDU-Vorsitzende Florian Dowe. So setze sich die CDU-Kreisverband Herford dafür ein, dass eine Prüfung nur bei begründetem Verdacht auf Undichtheit stattfinden soll. Hierzu habe die CDU-Landtagsfraktion gemeinsam mit der FDP bereits einen entsprechenden Gesetzentwurf im Landtag eingebracht.