CDU-Kreisverband Herford

CDU Löhne - "Löhne soll nicht Zypern werden"

Klausurtagung der CDU Löhne zum Grundsatzprogramm

Bereits im vergangenen Jahr trafen sich die Mitglieder der Löhner Union, um in einem ersten Schritt den Grundstein für ein Grundsatzprogramm für die Christdemokraten in Löhne zu legen. Alle Teilnehmer sprachen sich dort mehrheitlich dafür aus, dass auch weiterhin die Finanzpolitik Flaggschiff der Unionspolitik sein soll.
 
Am vergangenen Wochenende trafen sich daher die Löhner Christdemokraten erneut, um auf Einladung des Stadtverbandsvorsitzenden Florian Dowe über wichtige Positionen der Finanzpolitik vor Ort zu sprechen. Dabei galt das Augenmerk der Teilnehmer vor allem der leeren Stadtkasse. Schnell war sich die Runde einig, dass es mit Löhne nicht soweit kommen solle, wie derzeit mit Zypern. "Leben auf Pump und ohne dafür zu sorgen, dass die städtischen Ausgaben nicht höher als die Einnahmen sind, kann nicht funktionieren", bemerkte der Löhner CDU-Chef Florian Dowe. "Wenn Privatpersonen und Unternehmen so wirtschaften würden wie es die Stadt Löhne tut, dann hätten diese schon lange in eine Insolvenz gehen müssen. Niemandem ist wirklich sinnvoll zu erklären, dass eine Stadt Löhne ohne Konsequenzen Schuldenberge schaffen kann", so Dowe weiter.
 
Um auch Lösungsvorschläge aufzuzeigen, diskutierten die Teilnehmer der Klausurtagung lange und ausführlich darüber, an welchen Stellen die Löhner Union zukünftig Einsparungen für sinnvoll hält, aber auch wo weiterhin Ausgaben für zwingend nötig gehalten werden. So waren sich alle Anwesenden einig, dass die CDU im Bereich Bildung auch weiterhin investieren will. "Kurze Beine - kurze Wege. Dieses Motto bleibt auch weiterhin Leitlinie der Union. Unsere Schulstandorte müssen - solange es uns möglich ist - erhalten bleiben", erklärt der Fraktionsvorsitzende und Sprecher der CDU im Schulausschuss Dr. Tim Ostermann. Einsparungen hingegen seien laut CDU an vielen Stellen möglich, müssten allerdings auch von einer Mehrheit des Rates mitgetragen werden. So wird die CDU auch weiterhin auf eine Verkleinerung des Rates und auf die Reduzierung der Personalkosten der Verwaltung dringen. „Politik und Verwaltung müssen ein Zeichen setzen und mit gutem Beispiel vorangehen“, so Florian Dowe.