Auf Einladung der Christdemokratischen Jägerschaft kam nun der Präsident des LandesjagdverbandesRalph Müller-Schallenberg nach Herford, um über die aktuellen Entwicklungen rund um die Neuregelung des Landesjagdgesetzes in NRW zu berichten.
Das Podium der Veranstaltung: Herfords stellvertretender Bürgermeister Ralf Grebe, der CDU Kreisvorsitzende und Bundestagskandidat Dr. Tim Ostermann, Landesjagdpräsident Ralph Müller-Schallenberg, sowie die Initiatoren der Christdemokratischen JägerschaftDabei stand der im August 2012 gewählte Präsident des Landesjagdverbandes den etwa 50 Teilnehmern Rede und Antwort. "Wir wollten aus erster Hand erfahren, wie und mit welchen Änderungen wir als Jäger durch eine Neuregelung des Gesetztes rechnen müssen", erklärten Florian Dowe und Joachim Ebmeyer, die die Christdemokratische Jägerschaft vor einigen Monaten ins Leben gerufen und den Landesjagdpräsidenten eingeladen hatten.
Müller-Schallenberg, der der Einladung nach Herford gern gefolgt war, stimmte die Anwesenden auf die geplanten Änderungen ein. So spreche aus seiner Sicht wenig gegen eine Verschiebung mancher Jagdzeiten oder einige Änderungen betreffend der jagdbaren Wildarten. Hingegen waren sich alle Teilnehmer einig, dass Punkte wie die Ausbildung der Jagdhunde oder die Nutzung bestimmter Munitionsarten nach Möglichkeit in der bisherigen Form beibehalten werden sollten.
Im Anschluss an den Vortrag Müller-Schallenbergs nutzen die Gäste der Veranstaltung die Gelegenheit, dem Landesjagdpräsidenten weitere Anregungen und Ideen für die bevorstehenden Diskussionen in Düsseldorf mit auf den Weg zu geben. "Besonders freut uns, dass heute nicht nur Jäger, sondern auch weitere Interessierte die Gelegenheit genutzt haben, um sich näher mit der Thematik der Jagd zu befassen", sagten Ebmeyer und Dowe am Ende der Veranstaltung.