CDU-Kreisverband Herford

CDU freut sich über Förderung der Werburg in Spenge

Der Bundestagskandidat der CDU Dr. Tim Ostermann freut sich sehr darüber, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages die Förderung der weiteren Sanierung der Werburg mit 100.000 Euro aus dem von CDU/CSU und FDP aufgelegten Denkmalschutzsonderprogramm IV des Bundes beschlossen hat. „So kann nun die Werburg ein besonderer Anziehungspunkt in unserer Region werden“, ist sich Ostermann sicher. Während das Land NRW die Denkmalförderung zusammenstreiche, sorge der Bund für einen positiven Impuls. Zwölf Projekte aus Ostwestfalen-Lippe werden in diesem Jahr mit über einer Million Euro gefördert.
Reinhold Hübers und Dr. Tim Ostermann  vor der Werburg in SpengeReinhold Hübers und Dr. Tim Ostermann vor der Werburg in Spenge

„Die Fraktionen der CDU und FDP haben im Spenger Stadtrat beantragt, die zur Sanierung noch erforderlichen 50.000 € in den Haushalt der Stadt Spenge einzustellen. Dieses lehnte die Ratsmehrheit leider ab“, ergänzt der Spenger CDU-Fraktionsvorsitzende Reinhold Hübers.

Kürzlich schreckte eine Meldung aus der Landeshauptstadt auf: Die Landesregierung fährt die Fördermittel für den Denkmalschutz auf Null herunter. Ab 2015 sollen die Mittel für die Bau- und Bodendenkmalpflege völlig gestrichen werden. Diese Entscheidung der Landesregierung hat auch im Kreis Herford große Betroffenheit ausgelöst.

In NRW wird die Archäologie / Bodendenkmalpflege grundsätzlich von den zwei großen kommunalen Verbänden im Rheinland (LVR) und in Westfalen (LWL) getragen. Bislang wurden die Kosten für die Ausgrabungen und die nötige Nachsorge hälftig von den kommunalen Trägern übernommen, die andere Hälfte bezahlte das Land NRW. Die Summe der Landesmittel lag bisher bei knapp 12 Millionen Euro pro Jahr.