Erste Weichenstellung auf der ersten Mitgliederversammlung
Kreis Herford. Netzpolitiker aus ganz Deutschland haben sich zur ersten Mitgliederversammlung des kürzlich gegründeten „cnetz“ getroffen. Die Vereinigung setzt sich für eine „bürgerliche, verantwortungsvolle und freiheitliche Netzpolitik“ ein, die einen fairen Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Interessen im Internet schaffen soll. Aus dem Kreis Herford nahm der CDU-Kreistagsabgeordnete aus Spenge, Michael Schönbeck, teil. Er ist direkt nach der Gründung dem cnetz beigetreten.
„Ich war begeistert, dass es Personen gibt, die sich mit dieser komplexen Materie auskennen“, begründet Michael Schönbeck seinen Beitritt. Auf der ersten Mitgliederversammlung wurde neben der Verabschiedung einer Beitragsordnung und der Wahl eines Vorstandes auch über die technischen Mittel zum gemeinsamen Erarbeiten von inhaltlichen Positionen diskutiert. Michael Schönbeck zeigte sich dabei angetan von den Vorstellungen des Technikvorstands. „Mir war es wichtig, bei dieser Sitzung dabei zu sein, Netzpolitik wurde in der CDU bislang zu wenig beachtet. In der Jungen Union ist es hingegen schon lange ein Thema. Über das cnetz hoffe ich sinnvolle, von Sachverstand geprägte Standpunkte, in die CDU tragen zu können“, erklärt der Kreispolitiker zu seinen Beweggründen: „Natürlich ist Berlin nicht gerade um die Ecke, aber wer was bewegen will, muss auch Einsatz zeigen.“ Nach diesem Motto handelt offenbar auch der neue Bundesumweltminister, Peter Altmaier. „Das cnetz ist eine tolle Erfindung, die Aufmerksamkeit verdient“, lobte der Minister via Twitter. Michael Schönbeck (28) ist seit mehr als zehn Jahren aktiv in der CDU und Jungen Union. Derzeit ist er stellvertretender Vorsitzender der CDU in Spenge und stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union im Kreis Herford.