CDU-Kreisverband Herford

Unbürokratische und zuverlässige Unterstützung für Kinder und Familien

Die Frauen Union der CDU Herford informiert sich über „Gewalt gegen Kinder - Welche Schutzmaßnahmen gibt es in Herford?“ beim Deutschen Kinderschutzbund (DKSB).
Mitglieder der Frauen Union und die Geschäftsstellenleiterin des KinderschutzbundesMitglieder der Frauen Union und die Geschäftsstellenleiterin des Kinderschutzbundes
Sie berichtete, dass das Projekt „Nummer gegen den Kummer“ seit mehr als zwanzig Jahren im ganzen Bundesgebiet vom DKSB angeboten werde. Zurzeit gibt es 12 Ehrenamtliche in diesem Projekt. Im Abstand von 2 Jahren würden neue Berater/innen ausgebildet. Das sei notwendig, weil die Fluktuation aufgrund der Belastung sehr hoch sei. Für die Telefonberater/innen gäbe es zur Unterstützung eine regelmäßige Supervision. Die Themen, die bei den Telefonaten angesprochen würden, seien in erster Linie Partnerschaft und Liebe, gefolgt von Sexualität, Freundeskreis, Stress mit der Familie, Gewalt und Schule/Ausbildung. Mehr als 60 % der Anrufer seien weiblich und zwischen 11 und 17 Jahren alt.

Das Gewaltpräventionsprojekt „Starke Eltern – Starke Kinder“ wurde vom Bundesverband des DKSB im Jahr 2000 bundesweit eingeführt. In Herford werde dieses Projekt seit 2003 angeboten. Die Elternkurse finden jeweils im Frühjahr und im Herbst mit zwei Trainerinnen statt. Die Eltern erhalten Wochenaufgaben, in denen das neue Erziehungsverhalten aus-probiert und gefestigt werden soll.


Bei dem Projekt „Nachmittagsbetreuung für Schulkinder“ sind zurzeit 28 Schüler/innen angemeldet. Sie nutzen die Hausaufgabenhilfe und auch das begleitende „Spaßangebot“. In dieser Nachmittagsbetreuung arbeiten Ehrenamtliche und Hauptamtliche zusammen. „So können dank unserer Unterstützung die Schulleistungen derart verbessert werden, dass drohende Rückschulung oder Wiederholung der Klasse vermieden werden“, so Dr. Gabriele Schlüter.

Beim Projekt „Familienpatinnen“ wird Unterstützung für junge Familien und Alleinerziehende im anstrengenden Alltag mit kleinen Kindern angeboten. 13 Ehrenamtliche versehen diesen Dienst. 1-2 x wöchentlich besuchen die Patinnen eine Familie und leisten alltagspraktische Unterstützung. Sie helfen den Eltern, die Bedürfnisse ihres Säuglings zu verstehen und sind Vorbild, wenn es um die Versorgung und den Umgang mit dem Kind geht. Dr. Gabriele Schlüter erläutert: “Die Patinnen verstehen sich nicht als Kontrollinstanz des Jugendamtes, sondern als Vertrauenspersonen, die mit dem Kinderschutzbund zusammenarbeiten. Unsere Erfahrung mit dem Einsatz von Familienpaten ist, dass fast alle Eltern froh sind, dass endlich mal jemand da ist, der ein Ohr für Sorgen und Probleme in der Familie hat. Die Eltern erfahren Wertschätzung für das, was unter widrigen Bedingungen noch funktioniert und erhalten Unterstützung und Entlastung.“

Regina Schuller-Risken, Vorsitzende der Frauen Union der CDU, freute sich, mit Frau Dr. Gabriele Schlüter eine Expertin vor Ort zu haben, die den Schutzauftrag bei Gefährdung des Kindeswohles sehr ernst nimmt. Um die Arbeit zum Wohl der Kinder und Familien in Herford erfolgreich leisten zu können, braucht der Kinderschutzbund neben der oben beschriebenen ehrenamtlichen Mitarbeit auch finanzielle Unterstützung. Der Kinderschutzbund freut sich über Spenden und Spendensammlungen. Für einen Mitgliedsbeitrag ab 30 Euro im Jahr wird die Arbeit des Kinderschutzbundes Herford unterstützt.

Kontakt: Kinderschutzbund Ortsverband Herford e.V., Waisenhausstraße 1, Konto Nr. 14 019, Sparkasse Herford, BLZ 494 501 20.

Die Frauen Union der CDU Herford informiert sich über „Gewalt gegen Kinder - Welche Schutzmaßnahmen gibt es in Herford?“ beim Deutschen Kinderschutzbund (DKSB).

Dr. Gabriele Schlüter, Geschäftsstellenleiterin des Kinderschutzbundes Herford, stellte den Christdemokratinnen zunächst vier Projektsschwerpunkte der präventiven Kinderschutzarbeit vor.

Sie berichtete, dass das Projekt „Nummer gegen den Kummer“ seit mehr als zwanzig Jahren im ganzen Bundesgebiet vom DKSB angeboten werde. Zurzeit gibt es 12 Ehrenamtliche in diesem Projekt. Im Abstand von 2 Jahren würden neue Berater/innen ausgebildet. Das sei notwendig, weil die Fluktuation aufgrund der Belastung sehr hoch sei. Für die Telefonberater/innen gäbe es zur Unterstützung eine regelmäßige Supervision. Die Themen, die bei den Telefonaten angesprochen würden, seien in erster Linie Partnerschaft und Liebe, gefolgt von Sexualität, Freundeskreis, Stress mit der Familie, Gewalt und Schule/Ausbildung. Mehr als 60 % der Anrufer seien weiblich und zwischen 11 und 17 Jahren alt.

Das Gewaltpräventionsprojekt „Starke Eltern – Starke Kinder“ wurde vom Bundesverband des DKSB im Jahr 2000 bundesweit eingeführt. In Herford werde dieses Projekt seit 2003 angeboten. Die Elternkurse finden jeweils im Frühjahr und im Herbst mit zwei Trainerinnen statt. Die Eltern erhalten Wochenaufgaben, in denen das neue Erziehungsverhalten aus-probiert und gefestigt werden soll.

Bei dem Projekt „Nachmittagsbetreuung für Schulkinder“ sind zurzeit 28 Schüler/innen angemeldet. Sie nutzen die Hausaufgabenhilfe und auch das begleitende „Spaßangebot“. In dieser Nachmittagsbetreuung arbeiten Ehrenamtliche und Hauptamtliche zusammen. „So können dank unserer Unterstützung die Schulleistungen derart verbessert werden, dass drohende Rückschulung oder Wiederholung der Klasse vermieden werden“, so Dr. Gabriele Schlüter.

Beim Projekt „Familienpatinnen“ wird Unterstützung für junge Familien und Alleinerziehende im anstrengenden Alltag mit kleinen Kindern angeboten. 13 Ehrenamtliche versehen diesen Dienst. 1-2 x wöchentlich besuchen die Patinnen eine Familie und leisten alltagspraktische Unterstützung. Sie helfen den Eltern, die Bedürfnisse ihres Säuglings zu verstehen und sind Vorbild, wenn es um die Versorgung und den Umgang mit dem Kind geht. Dr. Gabriele Schlüter erläutert: “Die Patinnen verstehen sich nicht als Kontrollinstanz des Jugendamtes, sondern als Vertrauenspersonen, die mit dem Kinderschutzbund zusammenarbeiten. Unsere Erfahrung mit dem Einsatz von Familienpaten ist, dass fast alle Eltern froh sind, dass endlich mal jemand da ist, der ein Ohr für Sorgen und Probleme in der Familie hat. Die Eltern erfahren Wertschätzung für das, was unter widrigen Bedingungen noch funktioniert und erhalten Unterstützung und Entlastung.“

Regina Schuller-Risken, Vorsitzende der Frauen Union der CDU, freute sich, mit Frau Dr. Gabriele Schlüter eine Expertin vor Ort zu haben, die den Schutzauftrag bei Gefährdung des Kindeswohles sehr ernst nimmt. Um die Arbeit zum Wohl der Kinder und Familien in Herford erfolgreich leisten zu können, braucht der Kinderschutzbund neben der oben beschriebenen ehrenamtlichen Mitarbeit auch finanzielle Unterstützung. Der Kinderschutzbund freut sich über Spenden und Spendensammlungen. Für einen Mitgliedsbeitrag ab 30 Euro im Jahr wird die Arbeit des Kinderschutzbundes Herford unterstützt.

Kontakt: Kinderschutzbund Ortsverband Herford e.V., Waisenhausstraße 1, Konto Nr. 14 019, Sparkasse Herford, BLZ 494 501 20.