CDU-Kreisverband Herford

Kreis CDU für Würdigung der Arbeit

Pressemitteilung der CDU im Kreis Herford vom 16. November 2011

Leipzig/Herford. Auf dem Bundesparteitag der CDU in Leipzig war die CDU im Kreis Herford mit den stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Tim Ostermann und Gunthild Kötter als Delegierte sowie dem Kreisgeschäftsführer Jan Christian Janßen vertreten.
Ein bestimmendes Thema der Diskussionen war die Forderung nach der Einführung einer Lohnuntergrenze. „Zur Realität auch im Kreis Herford gehört, dass viele Arbeitnehmer trotz Vollzeitbeschäftigung nicht genug verdienen, um damit für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen zu können“, so der stellvertretende Herforder CDU-Kreisvorsitzende Dr. Tim Ostermann aus Löhne. Im Gespräch mit Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen machte die stellvertretende Herforder CDU-Kreisvorsitzende Gunthild Kötter aus Hiddenhausen noch mal die Herforder Ansicht deutlich: „Für eine christlich geprägte Volkspartei muss gelten, dass durch eine angemessene Entlohnung die Arbeit eine Wertigkeit kommt“. „Eine durch die Tarifpartner bestimmte und damit marktwirtschaftlich organisierte Lohnuntergrenze sollte sich an bereits für allgemein verbindlich erklärten tariflich vereinbaren Lohnuntergrenzen orientieren – dort, wo ein tarifvertraglich festgelegter Lohn bisher nicht existiert“, ergänzte Janßen. "Die Einführung einer verbindlichen Lohnuntergrenze ist auch in Hinsicht auf die bevorstehende vollständige europäische Freizügigkeit auf dem Arbeitsmarkt ein erforderliches Mittel. Sie wirkt möglichen Dumping-Löhnen entgegen", kommentierte CDU-Kreisvorsitzender Dirk Fenner den Leipziger Beschluss zur Lohnuntergrenze.