CDU-Kreisverband Herford

Frauen Union des Kreises besuchte Miele Stammwerk in Gütersloh

Die FU-Vorsitzende des Kreises Herford, Regina Schuller-Risken, organisierte eine Werksbesichtigung bei der Firma Miele.
Zunächst erfuhren die Christdemokratinnen etwas über die 100-jährige Tradition des Familienunternehmens. Seit Gründung der Firma im Jahr 1899 ist das Unternehmen im Besitz der vierten Generation der Familie Miele und Zinkann. Die Familie Miele hat  51,1 % und die Familie Zinkann 48,9 % Firmenanteile.

Bereits im Gründungsjahr 1899 war die Maxime des Unternehmens „IMMER BESSER“. Weltweit beschäftigt Miele ca. 16.600 Mitarbeiter. In Gütersloh arbeiten ca. 4800 Mitarbeiter, die Waschmaschinen und Wäschetrockner produzieren.

Bei einem geführten Rundgang durch die Produktionshallen erfuhren die Frauen wie aus Metallplatten eine Waschmaschine entsteht. Beeindruckend war, dass jedes Bauteil einer Qualitätsprüfung unterzogen wird, denn jedes Miele-Gerät ist auf 20 Jahre Lebensdauer angelegt. Die Christdemokratinnen bekamen bei der Rundfahrt über das Miele-Gelände einen Eindruck von der Größe des Miele-Werkes: 48 ha. Den Mitarbeitern stehen Firmenwagen und 500 Fahrräder zur Verfügung, um von einer Produktionshalle in die nächste zu kommen.

Bei Kaffee und Kuchen im Betriebsrestaurant erfuhren die Teilnehmerinnen etwas über die Personalpolitik des Familienbetriebes. Viele Mitarbeiter sind 25, 30 oder 40 Jahre bei der Firma Miele beschäftigt.

Anschließend unternahm die Gruppe im Miele Museum eine Zeitreise. Hier wird die Entwicklung der Firma Miele anhand von historischen Haushaltsgeräten gezeigt. 1900/1901 kommt die erste Waschmaschine „Meteor“ auf den Markt.1966 der erste elektronische Wäschetrockner Europas.

„Damals hätte sich sicherlich niemand vorstellen können, dass heute fast jeder Haushalt eine Waschmaschine besitzt!“, so Regina Schuller-Risken.