SU Kirchlengern: Monatstreffen Februar mit Vortrag über Wallücke Bahn
Am 25. September 1897 wurde die Bahn eingeweiht. Sie brachte Eisenerz vom Steinbruch Wallücke nach Kirchlengern zum Umladen auf große Waggons. Die Spurbreite betrug nur 600 mm. Der Personenverkehr auf dieser Strecke wurde auch bedient. Die an der Strecke liegenden Gasthöfe dienten als Haltestellen, Warteräume und Fahrkarten Verkaufsstellen. Auch der Stückgutverkehr wurde durch die Klein- bahn abgedeckt. 17 km war die Strecke lang und eine Geschwindigkeit von 25 km/h wurde erreicht. 1923 wurde der Betrieb wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit vom Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein eingestellt. Ab 1925 übernahmen dann die Kreise Minden, Lübbecke und Herford unter dem Namen „Kreisgesellschaft Wallückebahn“ den Betrieb. So wurde sie 1925 zum zweiten mal eröffnet. Mit den Jahren machten der zunehmende KFZ Verkehr und die Weltwirtschaftskrise den Betrieb aber unrentabel. So fuhr der Zug am 28. August 1937 zum allerletzten mal. Zu all den Stationen und Ereignissen um den „ Wallücker Willem“ hatte Kuschke Bilder auf die Leinwand projektiert und den Vortrag somit anschaulich gemacht. Bei Schnittchen und Kaffee wurde noch manche Erinnerung ausgetauscht.Stellvertretender Vorsitzender Udo Kroos bedankte sich bei Kuschke für den eindrucksvollen Vortrag und verwies auf das Monatstreffen März mit einem, Vortrag von Pastorin Ulrike Schwarze über Polizeiseelsorge.