Der Obelisk aus heimischem Sandstein, der in den kommenden Wochen auf dem Sommerfelder Platz aufgestellt werden soll, nimmt Formen an: Die beiden Steinmetze Melik Scheurer und Loris Hochstrasser arbeiten in ihrer Schauwerkstatt am Vlothoer Hafen auf Hochtouren an der Fertigstellung des knapp 1,50 Meter großen Denkmals. Mitglieder der Vlothoer CDU-Fraktion haben sich nun im Hafen ein Bild vom Fortschritt des Projekts gemacht.
Nimmt langsam Gestalt an: Der "Vlotho Obelisk" wird von Melik Scheurer (links) und Loris Hochstrasser gestaltetDie beiden Steinmetze aus der Schweiz folgen dem alten Brauchtum und sind derzeit auf der Walz, wo es sie für einige Wochen zum Rolandsbruder Ludwig Hense verschlagen hat. Hense, der für die CDU aktiv an der Kommunalpolitik in Vlotho beteiligt ist, hat das Projekt angestoßen und sich dafür unter anderem in der Diskussion im Fachausschuss stark gemacht. Der von ihm erstellte Plan für die Skulptur wird nun von den beiden Schweizern umgesetzt: So soll der Obelisk die vier Elemente der Stadt – Erde, Feuer, Wasser und Luft – abstrakt darstellen und damit die Verbindung zur Weser, Windmühle, Zigarrenindustrie und Ziegelei herstellen. „Es ist schon lange unser Ziel, Vlothos Erscheinungsbild auch als Kunststadt weiter voranzubringen. Den von Ludwig Hense initiierte Plan, mithilfe seiner Rolandsbrüder und unter starker Einbeziehung der Öffentlichkeit, ein weiteres Kunstwerk in Vlotho zu installieren, haben wir deshalb sehr gerne unterstützt“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Flaake. Auch zukünftig wollen die Christdemokraten weitere Kunstprojekte unterstützen.