In der zurückliegenden Woche trafen sich erstmals einige Mitglieder der Union, die ebenfalls Jagdscheininhaber sind. Absicht der Waidmänner ist es, ein Netzwerk für all jene zu gründen, die sowohl den Werten der Christdemokraten, als auch den Idealen der Jägerschaft nahestehen.
"Um bei uns mitmachen zu können, sollten die gleichen Wertevorstellungen vorhanden sein. Eine Mitgliedschaft in der CDU ist nicht zwingende Vorraussetzung", erklärt der Löhner CDU-Vorsitzende Florian Dowe, der zu den Gründungsmitgliedern des Jägernetzwerks gehört und gleichzeit Jäger und Mitglied des CDU-Kreisvorstandes ist.
Eines der ersten Ziele, welches sich die anwesenden Jäger setzten, ist eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, in der ein breites Bewusstsein für die vielseitigen Aufgaben der grünen Zunft geschaffen wird. "Das Bild vom wilden Schießer trifft nicht zu", erklärt Joachim Ebmeyer, der ebenfalls als Jäger und CDU-Kreisvorstandsmitglied zu den Gründungsmitgliedern des Netzwerks gehört. "Zu unseren Hauptaufgaben gehört die Wild- und Biotoppflege. Wir legen Wildäcker an, forsten auf und reduzieren den Bestand an Nesträubern, damit wir ideale Lebensbedingungen für unser heimisches Wild schaffen. Die reine Jagd nimmt dabei den geringsten Teil der Zeit ein", so Ebmeyer weiter.
Neben einer breiten Öffentlichkeitsarbeit plant das Netzwerk zu Beginn des kommenden Jahres eine Veranstaltung zur geplanten Änderung des Landesjagdgesetzes in NRW sowie ein weiteres Treffen zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Für weitere Rückfragen und Anregungen stehen Florian Dowe und Joachim Ebmeyer jederzeit unter info@cdu-herford.de zur Verfügung.