Kreisweit sorgen sich Hausbesitzer zu Recht um die finanziellen Folgen, die die vom Land Nordrhein-Westfalen geforderten Dichtheitsprüfungen der privaten Abwasserleitungen für sie haben könnten. Neben dieser Unsicherheit verstehen viele Bürgerinnen und Bürger nicht, warum diese Prüfungen für sie in Nordrhein-Westfalen verpflichtend sind. Denn in vielen anderen Bundesländern, wie zum Beispiel Niedersachsen, besteht diese Prüfpflicht nicht.
Foto von links nach rechts: CDU-Bezirksvorsitzender Elmar Brok, Bernd Großer, Herford, Dieter Wiedemann, Senioren Union Herford, Stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Gunthild Kötter, Hiddenhausen, Ronald Aßbrock, Enger, CDU Generalsekretär Oliver Wittke,Eine Regionalkonferenz der CDU Nordrhein-Westfalen in Hövelhof nutzten Vertreter der CDU im Kreis Herford jetzt, um den Bürgerwillen nach Düsseldorf zu tragen. Sie übergaben CDU-Generalsekretär Oliver Wittke rund 5000 Unterschriften aus dem gesamten Kreis Herford, mit denen Bürger sich gegen die heute gesetzlich vorgeschriebene Dichtheitsprüfung privater Hauskanalanschlüsse aussprechen. Die stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Gunthild Kötter aus Hiddenhausen legte General Wittke ans Herz: „ Die CDU im Kreis Herford ist gegen die Dichtheitsprüfung in der heute gesetzlich vorgeschriebenen Form in Nordrhein-Westfalen. Wir sind für Grundwasserschutz, aber gegen Bevormundung des Bürgers durch überzogene Gesetze. Wir erwarten von der Politik im Landtag, dass sie die Interessen von uns Bürgern ernst nimmt. Dazu zählt auch, dass wir Nordrhein-Westfalen genauso gut behandelt werden, wie im benachbarten Niedersachsen. Die heutige gesetzliche Regelung geht krass am Bürgerwillen vorbei. Sie bürdet uns finanziell mehr auf, als Bürgern in benachbarten Bundesländern. Das ist ungerecht. Deshalb fordern wir den Landesgesetzgeber auf, die bestehende Vorschrift auszusetzen und die Bürger zu entlasten.“ „Bitte leiten Sie unser Anliegen an die Fraktion im Landtag weiter. Das vorschnell von allen Landtagsfraktionen verfasste Gesetz ist zu ändern damit Gerechtigkeit walten kann“, so die engagierte Kommunalpolitikerin Gunthild Kötter weiter. „Die CDU ist die Partei der kommunalen – und der Bürgerinteressen“, pflichtete Ratsmitglied Axel Bartz bei. „Den Auftrag haben wir erhalten, den halten wir ein. Wenn im Landtag ein Fehler gemacht wurde, sollte der korrigiert werden“, schloss der Vertreter aus dem Bünder Land.