Christdemokraten unterstützen weitere Maßnahmen
Vlothos Jugendliche erhalten immer mehr Freizeitmöglichkeiten. Nach der Freigabe der Skaterrampe zu Beginn dieser Woche, wird nun das nächste Großprojekt in Angriff genommen: Die Vorbereitungen für den neuen Vorplatz der Kulturfabrik haben begonnen. „Wir haben diese Projekte in den vergangenen Monaten begleitet und freuen uns, dass wir endlich Ergebnisse sehen“, unterstreicht CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Flaake.
Befragt nach ihren Vorstellungen und Wünschen konnten sich Jugendliche vor allem bei der Umgestaltung des Außengeländes an der Kulturfabrik mit einbringen: Es sei wichtig, diejenigen mit ins Boot zu holen, die den Platz am Ende nutzen werden. „Die Ergebnisse unterstreichen außerdem, dass die Jugendlichen zwar ihre Anliegen klar ausdrücken, jedoch zu keiner Zeit und an keiner Stelle abgehobene oder unbezahlbare Forderungen stellen. Ein großes Lob für diese Planung“, so Flaake weiter. Kritisch sieht die CDU Fraktion hingegen die Forderung der Vlothoer SPD-Nachwuchsorganisation nach einem Soccerplatz: „Wir unterstützen grundsätzlich die Idee, im Innenstadtbereich einen öffentlich zugänglichen Bolzplatz vorzuhalten. Jedoch nicht in der Form, die die Jusos fordern“, unterstreicht der Fraktionsvorsitzende. Das im Antrag aufgezeigte Soccerfeld kostet laut Berechnung der Verwaltung mehrere tausend Euro. Geld, das bei knappen Finanzkassen nicht vorhanden ist. „Es gibt in den Sommermonaten die Fußballtore an der Weser, am EKJZ in Valdorf befindet sich ein Soccerplatz, hinzukommen die Vlothoer Rasenplätze in Exter, auf dem Bonneberg und auf dem Amthausberg außerhalb der Vereinstrainingszeiten. Wozu bedarf es dann eines genormten Spielfeldes mit Kunstrasen?“, heißt es aus der CDU-Fraktion. Die Kritik an Bürgermeister, Rat und Verwaltung, man handele nicht jugendfreundlich, sei nicht nachvollziehbar. „Wir alle ziehen an einem Strang und wollen das Angebot für Jugendliche und auch für Vereine weiter ausbauen. Dafür brauchen wir gute Ideen und vernünftige Finanzierungsvorschläge. Forderungen zu stellen, die unbezahlbar sind, bringen niemanden weiter“, resümiert Flaake.