Frauen Union im Kreis Herford: Menschen mit Behinderung integrieren
Menschen mit Behinderung in das Berufsleben zu integrieren, ist Ziel der Herforder Werkstätten. Mehr als 580 Angestellte mit verschiedenen Behinderungen sind an insgesamt fünf Standorten in dem Unternehmen, dessen alleinige Gesellschafterin die Lebenshilfe Herford ist, beschäftigt. CDU-Landratskandidat Bernd Stute hat nun gemeinsam mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Tim Ostermann sowie zahlreichen Mitgliedern der Frauen Union (FU) den Betrieb an der Ackerstraße in Herford besucht. „Wir können die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe und der Werkstätten nicht hoch genug wertschätzen. Denn sie ermöglichen es, Menschen mit Behinderung ein eigenständiges Leben zu führen“, unterstrich Stute.
Informierten sich über die Arbeit der Herforder Werkstätten:Landratskandidat Bernd Stute und Dr.Tim Ostermann mit Mitarbeitern der Herforder Werstätten, Bärbel Zuhl und Stefan Steuernagel. „Wir bieten den Behinderten,die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können, eine berufliche Bildung, die es über die Beschäftigung hinaus zulässt, die Persönlichkeit weiterzuentwickeln“, erklärte Bärbel Zuhl, Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe Kreisvereinigung Herford e.V.
Gemeinsam mit Geschäftsführer Stephan Steuernagel erläuterte sie, dass in den Werkstätten neben Holz- und Metallarbeiten, Garten- und Landschaftspflege inzwischen auch Werbeservices angeboten werden. Hinzu kommt die Eigenproduktion von Grußkarten, Geschenkartikeln und Wohnaccessoires. Stute, selbst Vater einer behinderten Tochter, weiß um den Wert der Arbeit in den Werkstätten und bei der Lebenshilfe: „Jeder hat ein Recht darauf, sein Leben nach eigenen Wünschen zu gestalten. Die Lebenshilfe gibt Behinderten ein Zuhause, in dem sie die nötige Unterstützung erhalten, sich so weit wie möglich selbst zu versorgen. Die Werkstätten bieten zudem Beschäftigung,die signalisiert, dass die Arbeit der Behinderten am Markt wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Dieser Einsatz muss auch von der Politik mit allen Kräften unterstützt werden“. Stute und Ostermann versprachen, sich auch zukünftig für die Herforder Werkstätten einzusetzen. „In diesem Zusammenhang möchte ich auch der Frauen Union herzlich danken, die seit Jahren eine Weihnachtsfeier ausrichtet. So wird den Beschäftigten der Werkstätten ein geselliger Nachmittag geschenkt. Ich freue mich sehr darüber, dass die FU dies in den nächsten Jahren fortführen möchte“, sagte Ostermann.