Auch hochsommerliche Temperaturen hielten die Mitglieder des Wirtschaftsrates Herford der CDU e.V. nicht davon ab, mit dem Landratskandidaten und Bürgermeister der Stadt Vlotho, Bernd Stute, über seine Vorstellungen für die weitere Entwicklung des Kreises Herford zu
diskutieren.
Stute schöpfte bei seinen Ausführungen aus seinen langjährigen Erfahrungen als Verwaltungsfachmann und Bürgermeister. „Steuererhöhungen sind ein schlechter Weg zur Haushaltssanierung“, machte er deutlich und bedauerte in diesem Zusammenhang, dass die
Kommunen nicht mit am Verhaltungstisch säßen, wenn Bund und Länder über die Steuerverteilung verhandelten.
Regen Austausch mit Landratskandidat Bernd Stute (4.v.l.) suchten die Mitglieder des Wirtschaftsrates Herford der CDU e.V.Denn die Kommunen bräuchten verlässliche und nachhaltige Erträge. Einen guten Schritt hin zu mehr Transparenz der öffentlichen Haushalte sei die
Ablösung der Kameralistik. Nun würden auch Werteverzehr und notwendige
Instandhaltungskosten offengelegt. „Früher sind Leuchttürme gebaut worden, die nie hätten gebaut werden dürfen.“ Finanzielle Unabhängigkeit der Kommunen und des Landkreises seien die wichtigste Voraussetzung, um der Wirtschaft planbare und gute Rahmenbedingungen zu gewähren, dazu gehörten auch die sogenannten weichen Standortfaktoren. Hier nannte der Politiker explizit die Nordwestdeutsche Philharmonie e. V., das Herforder Stadttheater, das Marta, aber ebenso Schulgebäude, die ein erfolgreiches
Lernen ermöglichen. „Politik und Verwaltung muss mehr auf Unternehmer zugehen, um Vertrauen aufzubauen. Denn es sind die Unternehmer die Arbeitsplätze und damit Wohlstand schaffen“, schloss Stute.