CDU-Kreisverband Herford

Bernd Stute: Pfleger und Ärzte vernetzen und in ihrer Arbeit unterstützen

Bernd Stute zu Gast beim PalliativNetz Herford e.V.

Unheilbar kranke Menschen und ihre Angehörigen zu unterstützen und das Leben in Würde bis zuletzt auch Zuhause zu ermöglichen, ist Aufgabe und Ziel der Palliativversorgung. Zu diesem Zweck haben sich im PalliativNetz Kreis Herford e.V. unterschiedliche Akteure zusammengefunden, die Landratskandidat Bernd Stute nun im Rahmen seiner 48-Stunden-Tour zum Austausch getroffen hat: Dabei hat er mit Ärzten und Koordinatoren über die Herausforderungen an die Palliativmedizin gesprochen. „Mit einer schweren unheilbaren Krankheit konfrontiert zu sein – ob als Betroffener, Angehöriger oder Freund – ist eine enorme psychische Belastungen, aber wirft auch viele praktische und fachliche Fragen auf, mit denen Sie die Menschen nicht alleine lassen. Das verdient absoluten Respekt“, unterstreicht Stute.
Im Austausch zum Gesundheitsstandort und der palliativmedizinischen Versorgung im Kreis Herford: Landratskandidat Bernd Stute mit Mitgliedern des PalliativNetzes Kreis Herford e.V. sowie einer Delegation der Jungen Union. Im Austausch zum Gesundheitsstandort und der palliativmedizinischen Versorgung im Kreis Herford: Landratskandidat Bernd Stute mit Mitgliedern des PalliativNetzes Kreis Herford e.V. sowie einer Delegation der Jungen Union.
In dem Gespräch zwischen Bernd Stute und Palliativkoordinatorin Ulrike Wolff und ihrem Team ist vor allem deutlich geworden, dass im Kreis Palliativmediziner fehlen: „In unserem Netzwerk arbeiten aktuell vier Ärzte und drei Koordinatoren. Allen Anforderungen gerecht zu werden, fällt da natürlich besonders schwer, vor allem wenn man die weiten Wege quer durch den Kreis bedenkt“, gibt Wolff zu beachten. Ärzte jeder Fachrichtung können sich zu Palliativmedizinern weiterbilden, die Nachfrage vor Ort ist definitiv vorhanden. Denn der Wunsch vieler schwerstkranker Menschen, zuhause zu sterben, ist vorhanden. „Wir versuchen bei allen palliativmedizinischen Krisen, egal ob Angstzustand oder Atemnot, schnellstmöglich vor Ort zu sein, um die Patienten zu betreuen. Doch auch der Ablauf in der jeweiligen Praxis muss gewährleistet sein“, unterstreicht Internisten Simone Grünzig. „Wir wollen für jeden Patienten genug Zeit zu haben. Gleichzeitig müssen alle bürokratischen Vorgaben für die Ärzte wie auch die Pflegekräfte beachtet werden und die Kassenärztliche Vereinigung erwartet von uns eine gewisse Wirtschaftlichkeit. Der Spagat ist nicht immer einfach“, ergänzt Allgemeinmediziner Martin Bünemann. Daher sei ein funktionierendes Netzwerk auch bei der Palliativversorgung unabdingbar und hier sehen die Mitglieder des PalliativNetzes Herford auch Unterstützungsmöglichkeiten durch die Politik: „Vorhandene Strukturen müssen genutzt und erweitert werden. Ein enger Kontakt zwischen Kliniken, Ärzten, Schwestern und Pflegern hilft, um die Arbeit zu koordinieren und die Einzelnen zu entlasten“, sagt Wolf. Für Bernd Stute, für den die Sicherung des Gesundheitsstandorts einer der wichtigsten Zukunftsfaktoren ist, ist dieser Wunsch ein wichtiger Fingerzeig: „Wir müssen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich junge Allgemeinmediziner im Kreis niederlassen und sich um die Menschen vor Ort kümmern. Nur so kann auch die palliative Versorgung gewährleistet werden“, sagt Stute. Er wolle sich dafür einsetzen, dass sich die einzelnen Interessenvertreter und Gruppen sich weiter und bestmögliche Unterstützung durch Politik und Verwaltung erhalten.