CDU-Kreisverband Herford

Bernd Stute: Breitbandausbau als kommunale Daseinsvorsorge

Bernd Stute in engem Austausch mit dem Kommunalen Rechenzentrum

Ein gut ausgebautes Telekommunikationsnetz ist inzwischen ein wichtiger Standortfaktor für Städte und Gemeinden: Nur dort, wo die digitale Infrastruktur ausbaufähig und uneingeschränkte Nutzung gewährleistet ist, siedeln sich Unternehmen an. Daher ist sich Landratskandidat Bernd Stute sicher, dass es für den Kreis Herford in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen unerlässlich ist, den Breitbandausbau weiter voranzutreiben, um im Werben um Wirtschaft und Neubürger nicht hintenanzustehen. Er hat sich daher mit dem Geschäftsführer des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz), Reinhold Harnisch über verschiedene Strategien ausgetauscht. „Es ist wichtig, dass vorhandene Infrastrukturen und Synergieeffekte genutzt werden, um den Ausbau von Kommunikationstechnologie auch in ländlichen Gebieten zu forcieren“, stellt Reinhold Harnisch eine seiner Kernaussagen vor.
Im engen Austausch, um innovative Technologien für den Standort Kreis Herford zu entwickeln: krz-Geschäftsführer Reinhold Harnisch (links) und Bernd Stute.Im engen Austausch, um innovative Technologien für den Standort Kreis Herford zu entwickeln: krz-Geschäftsführer Reinhold Harnisch (links) und Bernd Stute.
Das krz ist ein innovativer Dienstleister für die Verwaltungen im Kreis Herford und damit ein wichtiger Baustein innerhalb der kommunalen Familie. Der Lemgoer Service Provider unterstützt nicht nur die Kreisverwaltungen sondern auch die Städte- und Gemeindeverwaltungen mit technischen Lösungen, die die Arbeit für die Mitarbeiter erleichtern und gleichzeitig dem Bürger unnötige Wege und aufwendige Verfahren ersparen sollen. Eine serviceorientierte Verwaltung steht ebenso wie die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Kreis Herford ganz oben auf der Agenda von Bernd Stute. „In Vlotho arbeite ich seit Jahren vertrauensvoll mit dem krz zusammen und weiß daher um die innovativen Projekte, die das krz bisher angestoßen hat“, unterstreicht Stute. Diese Innovationskraft wolle er nutzen, um auch den Kreis Herford in strategischen Themen mit der Unterstützung des krz weiterzuentwickeln. Ein flächendeckend leistungsfähiges Internet ist dabei wichtige Grundlage für die Wirtschaftsförderung. Denn nur dort, wo eine hervorragende Internetverbindung gegeben ist, siedeln sich neue Firmen an oder bereits vorhandene Unternehmen investieren am Standort. Zudem ist das Internet heutzutage einer der wichtigsten Kommunikationsfaktoren in der Freizeit. „Doch die Netze stoßen schon bald an ihre physischen Grenzen. Neu- und Ausbau vorhandener Strukturen ist damit unbedingt nötig – ebenso wie rasches Handeln der Politik auf diesem noch vernachlässigten Handlungsfeld. Die IT-Dienstleister können nur dann effizient arbeiten, wenn die Politik die nötigen Rahmenbedingungen schafft, um den flächendeckenden Breitbandausbau umzusetzen“, erläutert Harnisch. Dabei betonte er, dass Einzelspieler, egal ob Kommune oder Dienstleister, auf dem Markt chancenlos sind: Nur durch Zusammenarbeit kann eine nötige Standardisierung erreicht werden. Um den Glasfaserausbau voranzubringen, müssen schon jetzt Leitungen verlegt werden: „Wir müssen die vorhandene Infrastrukturen und nutzbare Leerrohre lokaler Versorger, wie der Stadtwerke, Wasserwerke, oder anderer kommunale Unternehmen genau untersuchen, um im Verbund Leitungskonzepte zu erstellen“, so Stute. Denn der Breitbandaufbau sei eine Daueraufgabe und eine der wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen für Wachstum und Beschäftigung in den Regionen.