»Ist das Leben in den ländlichen Regionen noch lebenswert?« Diese Frage wollen der CDU-Stadtverband, heimische Landwirte und interessierte Bürger mit der CDU-Landtagsabgeordneten Christina Schulze-Föcking diskutieren. Die stellvertretende Vorsitzende der NRW-Landtagsfraktion und Vorsitzende des Bundesfachausschusses Landwirtschaft und ländlicher Raum der CDU ist Gast beim Politischen Frühschoppen des CDU-Stadverbandes am Donnerstag, 9. März. Beginn ist um 10 Uhr auf Reckermanns Hof, Salzuflener Straße 184, in Vlotho.

»Neben der Rolle der Landwirtschaft in der Gesellschaft wollen wir uns in dieser Runde mit Themen wie der Regionalentwicklung, dem Flächenverbrauch, dem Landschaftsschutz sowie der Lebensqualität auf dem Land auseinander setzen«, kündigte Bernd Stute an. Gemeinsam mit Uwe Werner, Klaus Wehr, Heinrich Halewat, und Nils Riesner stellte er gestern den Themenkatalog für die Diskussionsrunde vor. Gerade im Hinblick auf die Landtagswahlen seien dies brisante Themen, zu denen Christina Schulze-Föcking die CDU-Positionen deutlich machen werde. CDU-Stadtverbandsmitglied und Landwirt Heinrich Halewat machte im Vorfeld der Veranstaltung mit einigen Zahlen noch einmal die Brisanz des Themas deutlich: »Allein im Zeitraum von 2010 bis 2015 haben 19 000 landwirtschaftliche Betriebe aufgegeben. In NRW lebten zudem 50 Prozent der Bevölkerung im ländlichen Raum. Die Demografen prognostizieren auch dort bis zum Jahr 2030 einen eheblichen Anstieg des Bevölkerungsanteils ab 65 Jahren. Daher wird der Bedarf einer daran angepassten Regionalpolitik immer größer«, sagte Heinrich Halewat.