Der CDU-Kreisverband Herford setzt sich für eine starke Schulbildung in Nordrhein-Westfalen ein. Die heimischen Christdemokraten schlagen zum Wahlprogramm der Landes-CDU für die Landtagswahl am 14. Mai einige Ergänzungen vor. Über diese wird auf dem Landesparteitag am 1. April abgestimmt.So setzen sich die Christdemokraten aus dem Kreis Herford dafür ein, dass schon in der Grundschule klare Standards definiert werden: „Schon ab der 1. Klasse müssen nach unserer Auffassung die Rechtschreibregeln angewendet werden. Durch das ‚Schreiben nach Gehör‘ sinkt nach unserer Beobachtung die Schreib-, Lese und Textkompetenz der Schüler“, erklärt CDU-Kreisvorsitzender Tim Ostermann. Ebenso fordern die Christdemokraten die Einführung von Ziffernnoten ab der dritten Klasse.

Einen weiteren Ergänzungsantrag begründen die CDU-Landtagskandidaten Christian Bobka und Klaus Oehler: „Wir setzen uns für einen verbindlichen gymnasialen Fächerkanon ein. Die Entfernung von einem wissenschaftlichen Fächerkanon und die Erfindung neuer Fächergruppen führen zu Beliebigkeit. Anspruchsvolle Fächer in der Mittelstufe sind Grundlage für die gymnasiale Oberstufe und somit Basis für Studium und Beruf. Wir wollen, dass unsere Schüler die bestmögliche schulische Grundlage erhalten“. Fächer wie Ernährungslehre und Glück seien in einem guten Biologieunterricht beziehungsweise im Religions- oder Philosophieunterricht enthalten.