CDU-Kreisverband Herford

Busse, Kaufhof, Marta,

Austausch zwischen CDU-Kandidat Oehler und der BfH

Ihren kritischen Blick auf das Museum MARTa will die Unabhängige Wählergemeinschaft Bürger für Herford (BfH) auch in der kommenden Legislaturperiode beibehalten. Das machte die Gruppe um ihren Vorsitzenden Daniel Brumberg im Gespräch mit dem CDU-Bürgermeisterkandidaten Klaus Oehler deutlich.
Oehler war einer Einladung der Unabhängigen Wählergemeinschaft gefolgt und diskutierte mit deren Mitgliedern unter anderem über das Museum an der Goebenstraße, über die Entwicklung des Kaufhof-Geländes, die britischen Kasernenstandorte sowie über die Busproblematik am Alten Markt.

Zu Beginn des Gesprächs lobte Daniel Brumberg Oehler dafür, dass dieser seinerzeit als einziges Ratsmitglied gegen den Bau des Museums MARTa gestimmt habe. Oehler räumte ein, dass dies für ihn damals eine schwierige Zeit gewesen sei. Er erklärte allerdings zugleich, dass er heute klar hinter dem Museum stehe. »Wir müssen nur dafür sorgen, dass die Herforder das MARTa als ihr Museum annehmen«, sagte der CDU-Kandidat.

In diesem Zusammenhang fordern die Bürger für Herford seit langem, dass das Museum auch andere Interessengruppen für die gezeigte Kunst im MARTa gewinnen muss. Einig waren sich das CDU-Mitglied und die UWG in der Einschätzung, dass die Stadt das Kaufhof-Areal nicht weiter vergammeln lassen könne. Deshalb sei das jetzt mit dem Projektentwickler Amandla ausgehandelte Geschäft wichtig für die Innenstadt.

Mit Blick auf den Busverkehr auf dem Alten Markt müsse eine Entzerrung her, forderte Oehler. Der BfH-Vorsitzende Brumberg kündigte an, die Wählergemeinschaft wolle zu diesem Thema eine Bürgersprechstunde abhalten.