CDU-Kreisverband Herford

Klaus Oehler als CDU-Chef im Gespräch

Stadtverband vor Generationswechsel

In der Herforder CDU zeichnet sich ein Generationswechsel ab: Auf der Jahreshauptversammlung Ende April kandidiert der letztjährige Bürgermeisterkandidat Klaus Oehler nach NW-Informationen um den Vorsitz im Stadtverband.

Der 45-jährige Rechtsanwalt war nach zeitweiliger Politabstinenz für die Bürgermeisterwahl 2014 in die Stadtpolitik-Arbeit zurückgekehrt und hat auch nach seiner Niederlage gegen Tim Kähler (SPD) nicht aufgegeben (siehe Bericht im Innern dieser Ausgabe). Dem Stadtrat gehört er allerdings nicht an. 


In seinem Sog engagieren sich seit der Bürgermeisterwahl weitere jüngere CDU-Mitglieder in der Stadtpolitik, wie Stadtverbands-Pressesprecher Andreas Gorsler feststellt. Oehler sei ein Teamspieler, heißt es in der CDU über ihn. 


Die derzeitige Vorsitzende Bärbel Müller dürfte sich über diese Perspektive freuen. Die Ratsfrau (seit 1999) hatte die Führung der Herforder CDU vor zehn Jahren von Kurt Huber übernommen und schon länger signalisiert, dass sie nicht noch einmal antreten wolle. 


Klaus Oehler würde in die Fußstapfen seines Vaters Wolfgang treten, der neben seiner Tätigkeit als Fraktionsvorsitzender im Rat zeitweilig auch Chef des Stadtverbands war. 


Die Hauptversammlung des CDU-Stadtverbands findet am 28. April statt. Dass es weitere Kandidaten um das Ehrenamt geben könne, wird von CDU-Insidern ausgeschlossen. 


Die Christdemokraten würden mit diesem Wechsel im Vorsitz etwas schaffen, was der anderen Volkspartei SPD im vergangenen Jahr noch nicht gelungen ist - einen echten Generationswechsel.