CDU-Kreisverband Herford

Dr. Tim Ostermann setzt auf namhafte Hilfe

CDU-Bundestagskandidat aus Löhne will »roten Kreis« erobern – Unterstützung durch Bundesminister

1402 – das ist die Zahl, die Dr. Tim Ostermann aus Löhne Hoffnung macht. So wenige Stimmen fehlten dem CDU-Bundestagskandidaten Wolfgang Rußkamp 2009, um das Direktmandat zu gewinnen. Für einen als roten Kreis bezeichneten Wahlbezirk denkbar wenige.


Bundestagskandidat Dr. Tim OstermannBundestagskandidat Dr. Tim Ostermann

»Wir haben am 22. September gute Chancen, das Direktmandat zu holen«, ist der 34-Jährige überzeugt. Dabei ist es genau 30 Jahre her, dass mit Heinz Landré ein CDU-Kandidat den Wahlkreis Herford direkt gewonnen hat. Selbst unter Reinhard Göhner, dem starken CDU-Mann aus Kirchlengern, ging das Direktmandat regelmäßig an die SPD.

Dr. Ostermann sieht das eher als Ansporn und blickt nach vorn. Damit die Abstimmung im Wahlkreis Minden-Lübbecke II diesmal anders ausgeht, hat er sich namhafte Unterstützung besorgt. Zum CDU-Landesparteitag am 6. Juli kommt Kanzlerin Angela Merkel nach Bad Salzuflen. Zwei Wochen später, am 25. Juli, tritt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen im Stadtpark Schützenhof auf. Nur vier Tage später, am 29. Juli, erscheint der CDU-Fraktionsvorsitzende im Düsseldorfer Landtag, Karl-Josef Laumann, auf Burg Vlotho. In der heißen Wahlkampfphase schaut dann am 5. August Bundesumweltminister Peter Altmaier in Bünde vorbei und am 2. September ist der ehemalige NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg auf der Werburg in Spenge und in der Museumsschule in Hiddenhausen zu Gast.

Einen Termin hat sich die Kreis-CDU besonders notiert: Am Wahlabend, 22. September, will die Union ab 19.30 Uhr eine Wahlparty feiern, – dann nicht mehr mit dem Kandidaten, sondern mit dem Abgeordneten Dr. Tim Ostermann. Der Wahlkreis umfasst den Kreis Herford und die Stadt Bad Oeynhausen.

Drei zentrale Botschaften stellt der Löhner in den Mittelpunkt seines Wahlkampfs. Zum einen möchte er sich im Falle einer Wahl dafür einsetzen, dass finanzielle Spielräume für die Zukunft eröffnet werden, indem die in Jahrzehnten angehäufte Verschuldung abgebaut wird. Zugleich warnt er vor einer weiteren Belastung der kommunalen Haushalte. Mehr als in der Vergangenheit müsse der Grundsatz gelten: »Wer bestellt, bezahlt.« Städten und Gemeinden dürften keine zusätzlichen Aufgaben und damit verbundenen zusätzlichen Ausgaben aufgebürdet werden. Und schließlich vertritt der CDU-Mann die These, dass die Einführung einer Vermögenssteuer oder die Anhebung des Spitzensteuersatzes der Wirtschaft schade und Arbeitsplätze vernichte.